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Aloe vera

Aloe vera de Mallorca mit Bio Aloe vera

Echte Aloe vera Premium Produkte

Wir lieben und leben Aloe vera. Mit den Produkten von Aloe vera Mallorca bieten wir Euch absolute Premium Erzeugnisse mit bio-zertifizierter Aloe. Über 5 Jahre reifen die Pflanzen bei über 2.000 Sonnenstunden jährlich. Eine schonende Ernte sowie die umgehende Verarbeitung zu den Produkten wie Aloe vera Gesichtspflege gewährleistet die hohe Qualität und den Erhalt der nachgewiesenen Wirkstoffe. Unser Bio Aloe vera Saft oder Aloe vera Gel pur hat mit 1.350 – 1.600 mg/l im Schnitt den wohl mitunter höchsten Wert an Aloverose weltweit (nachgewiesen und zertifziert von SPECTRAL Service). Auf Basis des Saftes wird auch unsere hochwertige Aloe Vera Kosmetik hergestellt – mit einem hohen Anteil an reinem Blattmark der beliebten Wüstenlilie.

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Die „Königin der Heilpflanzen“ verarbeitet in PREMIUM Produkten von Aloe vera de Mallorca

Wir waren vor Ort: Die Aloe vera de Mallorca Farm

Wer weiß schon, wo seine Aloe vera Produkte herkommen? Wir von BIODALOE verraten Euch, wo Eure Premium Bio Aloe vera Pflanzen angebaut und verarbeitet werden. Wir konnten uns im Sommer 2018 selber davon überzeugen, dass hier Qualität noch hoch gehalten wird. So konnten wir auch Farmbetreiber Werner Telwest tagelang über die Schultern gucken und uns einer ausgiebigen Schulung unterziehen.

Das Team von BIODALOE
Aloe vera Mallorca Farm

Echte Aloe vera Qualität

  • Bio zertifierte Aloe vera ohne bedenkliche Inhaltsstoffe

  • hoher Aloe vera Anteil (keine Konzentrate, Pulver o.ä.)

  • unvergleichbar hoher Gehalt an Aloverose : 1.600-1.700 mg/l

  • Transparenz bei Herstellung & Produktion

  • Getestet von DERMATEST, zertifiziert von SPECTRALSERVICE

Mit zertifizierter Bio Aloe vera

Bio Siegel Aloe vera

Augen auf beim Aloe vera Kauf!

Was hochwertige Aloe von Schummel-Aloe unterscheidet, verraten wir Euch in diesem Artikel. Das Geschäft mit der Aloe vera ist mittlerweile ein Milliarden-Geschäft und wie in jeder anderen Branche auch, tummeln sich hier viele Unternehmen, die größtmöglichen Profit aus der Heilpflanze ziehen wollen. So steht auf den einer Aloe vera Creme zwar „Aloe vera” drauf, ist aber so gut wie nicht drin. Und wenn, dann in so kleinen Dosen oder gemischt als Trockenkonzentrat, dass von den wertvollen Wirkstoffen ohnehin nichts mehr übrig bleibt. Hier geht´s zum Artikel Qualitätsmerkmale und Verarbeitung von Aloe vera

Bio Aloe vera aus strengen Öko-Auflagen

Der Wunsch nach „gesunden” und nachhaltigen Bio-Lebensmitteln ist schon längst kein Schrei hartgesottener Öko-Freaks mehr. Denn wer will schon Pestizide auf seinen Tomaten oder eben auf seiner Aloe vera? Für uns kam gar nichts anderes in Frage als echte Bio Aloe vera Pflanzen – nach höchsten Standards angebaut. Wir glauben, dass die Natur für uns viele gute “Präparate” bereitstellt, ohne dass wir immer schnell zur Pille der Schulmedizin greifen müssen. Das funktioniert aber nur, wenn wir der Natur nicht ins Handwerk pfuschen – so wie bei unserer Bio Aloe vera. Mehr zum Thema Biologische Landwirtschaft mit EU Bio Siegel

Neueste Beiträge Aloe vera Blog ♥ HAUTNAH

Aloe vera – eine tropische Pflanze im Einsatz für Deine Gesundheit

Sie gilt als Königin unter den Heilpflanzen. Rund 200 Inhaltsstoffe machen die Wüstenlilie zu etwas ganz Besonderem. Schon in der Antike setzten die Königinnen auf die Aloe vera in der Hautpflege. Bereits Alexander der Große vertraute der wundpflegenden Wirkung der Aloe barbadensis. In der Kosmetik wie in der Pharmazie hat die Aloe vera auch heute noch ihren festen Platz. Doch was können das Gel und der Saft dieser Wunderpflanze noch alles? Naturheilkundige setzen schon seit Jahrtausenden auf die Aloe vera. Und auch klinische Studien befassen sich seit vielen Jahren immer wieder mit der wertvollen Heilpflanze. Wir zeigen Dir, welchen Nutzen Du aus der Aloe vera und ihren Produkten ziehen kannst.

1. Die Aloe vera und ihr Name haben eine lange Geschichte

Carl von Linné - Namensgeber der Aloe Vera Barbadensis Miller

Carl von Linné – einer der Namensgeber der Aloe Vera

Wer von Aloe vera spricht, meint die offizinelle, pharmazeutisch und kosmetisch relevante Aloe barbadensis Miller. 1753 beschrieb der schwedische Naturforscher Carl von Linné die Aloe perfoliata var. vera, kurz Aloe vera. Der englische Botaniker Philip Miller war mit vielen Namensgebungen Linnes nicht einverstanden. Daher gab er der tropischen Pflanze im Jahr 1768 den Namen Aloe barbadensis. In diesem Jahr änderte er die Nomenklatur vieler Pflanzen in der achten Ausgabe des Gardener’s Dictionary. Als zuerst verwendeter Name hat Aloe vera jedoch eigentlich den Vorrang, weshalb es im Sprachgebrauch bis heute verankert ist. Die botanische Nomenklatur verwendet aber Aloe barbadensis. Der Anhang Miller weist übrigens nur auf die Verwendung der Nomenklatur ihres Namensgebers hin.

Die Echte Aloe vera und ihre Herkunft

Das lateinische Wort „vera“ bedeutet wahr oder echt. Daher heißt die Sukkulente auch die Echte Aloe, denn sie ist die Stammpflanze der rund 300 bis 400 Aloen-Arten ist. Früher gehörte sie zuordnungsmäßig zu den Liliengewächsen. Das gab ihr auch den Beinamen Wüstenlilie. Bei dem Wort Aloe vermuten die Gelehrten eine Herkunft vom arabischen „Alloeh“, was bitter oder eine bittere Substanz bedeutet. Damit ist eindeutig der Aloin haltige, gelbe Saft der Pflanze gemeint. Auch die ursprüngliche Herkunft vermuten Wissenschaftler in den arabischen Ländern, was zur Namensgebung passen würde. Heute wächst die Aloe vera im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln, in Nordafrika, Indien, Süd- und Mittelamerika sowie vielen, weiteren tropischen und subtropischen Ländern und Inseln.

Herkunft Aloe Vera de Mallorca Farm
Aloe Vera Pflanzen in Blüte auf Mallorca

Wilde Aloe Vera Pflanzen in Blüte auf Mallorca

Mythen und Legenden um die Aloe vera

Dem Mythos nach verwendeten bereits die schönheitsbewussten Königinnen Nofretete und Cleopatra die Aloe vera neben der Eselsmilch für ihre Hautpflege. Die alten Ägypter glaubten daran, dass das „Blut der Götter“ für Schönheit und Unvergänglichkeit sorge. Die Pflanze der Unsterblichkeit fand ihren Einsatz daher auch bei den Einbalsamierungen der Toten für das nächste Leben. Laut Bibel balsamierte Nikodemus den Leichnam Jesu nach der Kreuzigung mit einer 100 Pfund schweren Mischung aus Aloe und Myrrhe ein. Die Aloe kam zu dieser Zeit aus fernen Ländern und war damit ein absolutes Luxusgut. Die Bibel, genauer Johannes, Kapitel 19, Vers 39, zeigte damit die Wertstellung und Liebe zu Jesus auf. Ein weiterer Mythos behauptet, dass Alexander der Große die Insel Sokotra im Süden Arabiens nur eroberte, weil sie so viele Aloe vera Pflanzen besaß. Diese soll er auf eigens dafür angefertigte Zugwagen gepflanzt haben, um sie auf seinen Kriegen dabei zu haben. Damit soll er die Wunden seiner Soldaten versorgt haben. Auch Columbus nahm angeblich auf die Schiffe Aloe vera Pflanzen in Blumentöpfen mit, um seine Mannschaft zu versorgen. Er nannte sie den „Arzt im Topf“. So soll die Pflanze auch nach Südamerika gekommen sein.

Geschichte der Aloe Vera

Kleopatra – die Schönheit der Antike hat Aloe Vera geliebt

Die Heilpflanze in der traditionellen Volksmedizin vieler Kulturen

Die alten Griechen nutzten die Aloe vera bereits im Jahr 50 nach Christus intensiv, wie der Naturforscher und Heiler Dioskurides in seinen Büchern dokumentierte. So beschrieb er Aloe vera als heilend natürlich bei den klassischen Erkrankungen und Symptomen wie Wunden, Juckreiz, Akne und Sonnenbrand. Innerlich kam die Heilpflanze bei Magen-Darmbeschwerden, Zahnschmerzen und sogar bei Gelenkschmerzen zum Einsatz. Auch gegen Haarausfall empfahl der Arzt die Wüstenlilie.

Bei den Indianern der amerikanischen Kontinente, wie die Mayas, hieß die Aloe vera „Quelle der ewigen Jugend“, was sich vermutlich auch auf ihre glättende Wirkung für die Haut bezog. Die Aloe vera gehört auch zu den 16 heiligen Pflanzen der indigenen Bevölkerung. In den asiatischen Ländern ist die Wüstenlilie seit vielen Jahrhunderten Bestandteil der indischen Heilkunst Ayurveda. Nach Indien und Asien kam die Pflanze übrigens mit den arabischen Händlern. Auch andere Handelstreibende kannten die Aloe vera vor langer Zeit. Die traditionelle, chinesische Medizin nutzte die Heilpflanze bereits zu Zeiten Marco Polos. In Japan verstanden die Heiler sowohl den Zweck der inneren Anwendung der „königlichen Pflanze“, als auch ihre Fähigkeiten für die Haut. Die Samurai nutzten sie als Einreibung ebenso wie viele andere Soldaten im Laufe der Geschichte zur Wundheilung. Die Jesuiten im späten Mittelalter reisten weit, um die Wüstenlilie zu beschaffen. Sie waren bereits als große Heiler bekannt und nutzten die Aloe vera in vielfacher Weise zur Heilung.

Weltweit beliebt und im Einsatz: die Aloe barbadensis

Die Zulus in Südafrika setzten die Aloe als Wehen förderndes Mittel bei Frauen kurz vor der Niederkunft ein. Mahatma Ghandi verdankte sein Leben während der langen Fastenzeit nach eigenem Worten seinem Glauben, seiner Genügsamkeit und der Aloe. Die Amerikaner nennen die Heilpflanze „Doctor Aloe“, die Russen bezeichnen sie als „Elixier des langen Lebens“. Dort verwenden sie den Saft der Aloe vera auch bei Tuberkulose und Kopfschmerzen innerlich. Weitere Anwendungen sind dort Magen- und Zwölfingerdarmgeschwüre, Parodontose, Augenentzündungen. 12

In Mittelamerika heißt die Aloe vera auch die „stille Heilerin“, im Himalaya „Kumari“ – die „lebende Göttin“. Im Laufe der Jahrtausende und in allen Ländern der Welt kam die Aloe vera in vielfacher Weise zum Einsatz. Alle großen Kulturen verwendeten die Heilpflanze und gaben ihr unzählige Namen, die den Respekt ihrer Anwender gegenüber dieser Wunderpflanze der Natur beweisen.

Timeline zur Geschichte der Aloe Vera

2. Aloe barbadensis Miller: Pflanze, Anzucht und Botanik

Botanik der Pflanze Aloe vera Barbadensis Miller

Kleopatra – die Schönheit der Antike hat Aloe Vera geliebt

Die Sukkulente Aloe vera ist den Kakteen optisch ähnlich, gehört jedoch zu der Unterfamilie der Affodilgewächse und damit zur Familie der Grasbaumgewächse. Statt zu den Kakteen ordnen Botaniker die Aloe vera zu den Spargelartigen ein. Die Vermehrung erfolgt über Sprossen oder Ableger.

Sie wächst in trockenen, tropischen Klimazonen und bevorzugt sandige Böden. Die mehrjährige Pflanze speichert das in diesen Regionen selten vorkommende Regenwasser in ihren Blättern. Die Aloe vera übersteht dadurch auch lange Dürreperioden. Sie zieht sich bei Trockenheit etwas schrumpelig zusammen. Bekommt sie erneut Wasser, quellen die Blätter schnell wieder auf.

Die Besonderheiten der Aloe vera: anders, als andere Pflanzen

Nicht nur als Heilpflanze ist die Aloe Barbadensis etwas ganz Besonderes. Sie verhält sich auch anders als andere Pflanzen. So verwandelt sie auch nachts noch Kohlendioxid in Sauerstoff. Während andere Pflanzen das Sonnenlicht benötigen, verwenden Sukkulenten die CAM-Photosynthese. Damit eignet sich die Heilpflanze auch ideal als Sauerstoff spendende Bepflanzung im Schlafzimmer.

Der Drachenschwanz: das außergewöhnliche Blatt der Aloe vera in Form und Funktion

Das Gel im Inneren der Blätter funktioniert dafür ähnlich wie ein Schwamm. Es beherbergt Wasser und versorgt die Aloe vera damit viele Monate. Verletzungen an den Blättern oxidieren und heilen wieder. Aus diesem Grund schreiben Beobachter der Aloe vera Selbstheilungskräfte zu.

Die langen, dunkelgrünen Blätter sind schwertartig geformt und laufen spitz zu. An den Rändern haben sie feste, dornenartige Zähne. Das gab ihnen auch den Namen „Drachenschwanz“ der die Form sehr zutreffend beschreibt. Die Aloe-Blätter sitzen an der weitestgehend stammlosen Pflanze. Je nach Region bilden sich kleine Stämme aus, die aber selten höher als 25 Zentimeter werden. Zwischen 16 und 20 Blätter wachsen rosettenartig an der Aloe vera. Sie können über einen halben Meter lang und bis zu sieben Zentimeter breit werden. Dabei wiegen die Blätter der ausgewachsenen Aloe vera ab 500 Gramm bis zu mehreren Kilogramm. Sie hat dann üblicherweise das Erntealter von fünf bis fünfzehn Jahren erreicht.

Form eines Drachenschwanzes: das Aloe Vera Blatt

Anmutung eines Drachenschwanzes: das Aloe Vera Blatt

Gewiefte Verteidigung in der Natur – die Aloe vera und ihr bitterer Saft

Die Aloe vera setzt den gelben Saft übrigens zur Abwehr von Fressfeinden ein. Bei dem Geschmack und der abführenden Wirkung ist das eine effiziente Methode der Verteidigung. Nur die Pharmazie setzt den gelben Saft heutzutage als Laxans ein, ansonsten findet er keine Verwendung. Du solltest auch auf ihn verzichten, er heißt nicht umsonst auch Aloe-Latex. Denn in Überdosierung ist er sehr gefährlich. Er löst Darmblutungen oder Hämorrhoiden aus und führt ab acht Gramm unter Umständen zum Tod.

Wenn Du also eine frische Pflanze verwenden möchtest, lass den gelben Saft ablaufen. Er hat übrigens nichts mit dem Aloe vera Saft in Flaschen zur Einnahme zu tun. Denn dieser Saft ist das Erzeugnis aus der Verarbeitung des (optimalerweise!)reinen Blattgels. Der gelbe, Aloin haltige Saft dagegen wird getrocknet und ist dann braun bis tiefbraun in der Farbe. Er kommt auch nicht in anderen Produkten vor als in Abführmitteln der Pharmazie. Darin ist er dann auch nur in kleinen, ungiftigen, aber eben sehr wirksamen Dosierungen vorhanden. Die Einnahme wirkt stark abführend und kann sogar zu Schwangerschaftsabbrüchen führen.

Aloin in der Aloe Vera

Das Aloin muss vor Verwendung der Aloe abfließen

Mehr zur Botanik der Aloe vera

3. Inhaltsstoffe: Was macht die Aloe barbadensis so wertvoll für die Gesundheit?

François-Vincent Raspail (1794 –1878) sagte einst:

„Während der 20 Jahre, in denen ich meine Patienten mit Aloe behandle, habe ich festgestellt, dass viele Krankheiten von den Ärzten der Antike beschrieben werden, die schnell verschwinden, wenn ich ALOE verabreiche in Form von Granulat oder Pulver. Daher erlauben mir die guten Ergebnisse, die ich immer erhalten habe, das Sprichwort Roger Bacons zu zitieren: „Willst du so lange leben wie Noah? Dann nimm einige Pillen von ALOAH!““

Heute weiß man es natürlich etwas besser – nämlich dass der volle Wirkstoffgehalt nur in frischer bzw. umgehend nach der Ernte verarbeiteter Aloe vera enthalten ist 🙂 …

Fast nur Wasser und trotzdem große Wirkung?

Doch was ist denn nun drin in der Aloe barbadensis Miller, das sie so wertvoll für die Gesundheit macht? Inzwischen haben die Wissenschaftler über 200 Inhaltsstoffe identifiziert. In erster Linie besteht die Aloe vera aber aus – Wasser! Das Gel oder Wasserspeicher Gewebe sind zu 98 Prozent Wasser. Die dunkelgrüne Blattrinde besteht immerhin noch zu 95 bis 98 Prozent aus Wasser. Der pH-Wert des Aloe-Wassers liegt im extrem sauren Bereich bei 4,5. Die zwei bis zehn Prozent an festen Bestandteilen sind zum größten Teil Polysaccharide, also Mehrfachzucker und damit Kohlenhydrate.

Doch nicht ein einzelner Inhaltsstoff ist für die Heilkräfte der Pflanze verantwortlich. Die Forscher gehen davon aus, dass es die Synergie der Inhaltsstoffe insgesamt ist, die die Aloe vera so wertvoll macht.

Über 200 Inhaltsstoffe hat die Aloe vera, zumindest kennt die Wissenschaft diese bisher. Einige Experten vermuten, dass sie bis zu 400 Inhaltsstoffe haben soll, dafür gibt es aber bisher keine Nachweise. Diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Sukkulente unter den harten Bedingungen der Wüste, aber auch subtropischer Regionen überleben kann. Zu den bekannten Inhaltsstoffen gehören unter anderem die Nachfolgenden.

Aloin – die pharmazeutische Droge als abführendes Mittel

Erwiesen und in der Pharmazie weit verbreitet ist der Einsatz und die Verbreitung der Aloe vera als Laxans. Aloin ist dabei der abführend wirkende Inhaltsstoff der Aloe barbadensis, der eine Zulassung als Arzneimittel hat. Es handelt sich dabei um einen Wirkstoff, der Bestandteil des gelben, bitteren Saftes unter der Blattschale ist. Ihn verarbeitet die Pharmaindustrie durch Eindampfen oder Trocknung aus der pharmazeutischen Droge mit dem Namen Curaçao-Aloe. Aloin kommt zum Einsatz in abführend wirkenden Medikamenten. Leichte, gelegentliche Verstopfungen führt der bittere Aloe vera Saft schnell ab. Den Aloin-haltigen Saft erkennst Du an einer frischen Pflanze sehr schnell. Er läuft am Anschnitt aus, ist gelb und äußerst bitter. Üblicherweise solltest du ihn nicht verwenden, zumal er in großen Dosierungen toxisch wirkt. Verwechsle ihn nicht mit dem Saft der Aloe vera zur Einnahme. Dieser besteht aus dem ausgepressten Gewebe der Aloe, also im Prinzip dem Gel.

Inhaltsstoffe der Aloe Vera im Detail

4. Die Aloe vera in der Volksmedizin – Erfahrung braucht keine Wissenschaft

In vielen Ländern dieser Erde verwendeten Naturheiler die Aloe vera bereits als Heilpflanze, lange bevor die Wissenschaft anfing, sie zu untersuchen. Mexiko und Indien sind einige der Hauptanbauländer der Welt. In diesen Ländern spielt die Naturmedizin noch immer eine sehr große Rolle. Auch die indigene Bevölkerung Südamerikas und die Ureinwohner Afrikas behandeln bei verschiedenen Symptomen und Hauterkrankungen sich und ihre Patienten mit dem Gel der Aloe vera. Seit jeher setzen sie die Heilpflanze ein, um ihre großartigen Wirkungen zu nutzen. Im Sinne der Volksmedizin vieler Länder soll die Pflanze folgende, heilende Fähigkeiten haben:

• hemmt Entzündungen
• unterstützt die Wundheilung
• tötet Keime und Pilze ab
• bekämpft Hautunreinheiten
• Schmerz lindernd bei Hautkrankheiten
• kühlt bei Verbrennungen und Sonnenbrand
• wirkt dem Juckreiz bei Insektenstichen entgegen
• kann die Symptome der Psoriasis (Schuppenflechte) lindern
• lässt Abszesse schneller reifen

Auch innerlich findet das Aloe vera Gel beziehungsweise deren Saft Anwendung im Bereich der Volksmedizin. Oftmals nutzen Naturvölker die Kraft der Heilpflanze innerlich bei:

• Kopfschmerzen und Migräne
• Husten, Hustenreiz
• Diabetes mellitus
• Herzerkrankungen
• Unterstützung des Immunsystems
• rheumatisches Fieber
• Arthritis und Arthrose
• Krankheiten mit Entzündungen
• Verstopfung
• zur Stimulierung des Immunsystems

Abseits der großen Industrieländer sind die Menschen mit der Natur noch viel stärker verbunden. Keine intensive Werbung und kein Gesundheitssystem bewegen sie dazu, die Produkte der Pharmaindustrie zu bevorzugen. In diesen Ländern heilen Großteile der Bevölkerung ihre Erkrankungen noch mithilfe der Natur. Nicht, weil keine Pharmazie vorhanden wäre. Diese Zeiten sind auch in den sogenannten Dritte Welt Ländern längst vorbei. Die Menschen nutzen viel mehr die Kraft der Natur, weil sie noch die Kenntnisse darüber haben. Sie hören auf ihren Körper und nutzen das Wissen ihrer Vorfahren. Wissenschaftliche Untersuchungen interessieren sie nicht. Sie setzen auf ihre Erfahrung und die anderer Anwender aus vielen Generationen. Wer beispielsweise durch die Straßen Südamerikas zieht und bei einer Kräuterfrau stehen bleibt, kann das immense Wissen über Hunderte von Heilkräutern und ihrer Anwendung nur bestaunen. Gesund zu leben in Einklang und unter Verwendung der Natur, ist für viele Menschen auf dieser Welt abseits der Industrienationen ganz selbstverständlich.

5. Die Qualität von Aloe vera Produkten ist das A und O für die Wirksamkeit

Aloe vera steht auf vielen kosmetischen und pflegenden Produkten. Shampoos, Cremes und sogar Waschmittel werben mit der Heilpflanze. Doch zumeist halten diese Produkte überhaupt nicht, was sie versprechen. Ein Blick auf die Zusammensetzung des Produktes zeigt schnell, dass die Menge verschwindend gering sein muss. Die Wirkung ist dann schlicht und ergreifend nicht vorhanden. Steht Aloe barbadensis Miller an erster Stelle, dann lohnt sich definitiv ein zweiter Blick.

Auf die Zusammensetzung kommt es an

Doch wie unterscheidest Du die guten von den schlechten Produkten? Ein Hinweis kann die Verwendung von Wasser sein. Steht auf dem Etikett „aqua“, dann ist von der Verwendung eines Extraktes auszugehen. Denn dieses muss der Hersteller zur weiteren Verwendung in Wasser auflösen. Ist Aloe vera nicht ganz vorne bei den Bestandteilen, dann vergiss das Produkt. Der zweite Blick gehört auf die weiteren Inhaltsstoffe. Ein pflegendes Produkt bei Hauterkrankungen darf keine chemischen Farb- oder Duftstoffe haben, das wäre kontraproduktiv.

Je mehr Aloe vera enthalten ist – desto besser

100 Prozent reines Aloe vera Gel ist perfekt. Ja, wenn Du es aus deiner eigenen, frischen Pflanze drückst. Auf der Packung sollte es Dir jedoch zu denken geben. Denn wie konserviert der Hersteller das reine Gel, ohne zumindest natürliche Zusatzstoffe? Die Antwort ist einfach – gar nicht! Aloe vera Gel hält pur nicht einmal ein paar Stunden. Die 100 Prozent als Angabe ist leider ein Fake, da es derzeit keine rechtliche Regelung gibt. 100 % Aloe vera Saft sagt nur aus, dass es sich nicht um Wein oder anderes handelt. Steht auf dem Etikett der Saftflasche 100 % Aloe vera, kann es sich auch um Wasser mit ein bisschen reiner Aloe vera handeln. Selbst getrocknete, pulverisierte Aloe vera mit Wasser erneut angemischt, ist wieder ein Aloe vera Saft – zumindest auf dem Etikett. Klingt merkwürdig? Ist es auch! Aber das liegt leider an der rechtlichen Grauzone. Daher liegt es an Dir, die richtigen Produkte zu erkennen, die aufgrund ihrer Zusammensetzung überhaupt wirken können.

Schematische Acemannan Verbindung

Ausschnitt einer Acemannan Verbindung

Acemannan oder Aloeverose – viel hilft viel

Achte beim Kauf auf den Aloverose-Gehalt. Denn für die Wissenschaft steht und fällt die Wirkung der Heilpflanze mit diesem Inhaltsstoff. je mehr enthalten ist, desto besser kann die Aloe barbadensis die erwünschte Wirkung zeigen. Ist viel Aloverose enthalten, kannst du davon ausgehen, dass auch die Vitamine und Mineralien in guter Konzentration da sind. Dann profitierst du erst von der aloe vera als Nahrungsergänzungsmittel.

Wer mehr über das Polysaccharid Acemannan erfahren möchte, kann in folgendem Artikel mehr darüber erfahren:

Acemannan in der Aloe Vera

Ganzes Blatt oder nur das Gel? Der Unterschied zwischen Qualität und nutzlosen Produkten

Wenn die Hersteller nur das reine, klare Gel verwenden, sind die Produkte hochwertig und frei von Nebenwirkungen. Bei sauberer Verarbeitung enthalten die verarbeiteten Aloe vera Produkte kein abführendes und sogar unter Umständen toxisches Aloin. Anders sieht das bei Billigproduktionen aus. Die Hersteller verwenden dafür das ganze Blatt inklusive Schale und dem darunter liegenden, gelben Aloe-Latex. Daher sind diese Produkte nicht für den Verzehr geeignet. Sie sind nicht nur abführend, sondern gesundheitsschädigend. Auch auf der Haut können Irritationen entstehen. Der Ganzblattsaft ist extrem bitter und führt stark ab. Zumeist wird er getrocknet und mikropulverisiert. So ist nicht mehr erkennbar, dass das ganze Blatt zum Einsatz kam. Eine Ausnahme sind Produkte mit dem Hinweis „Whole Leaf Aloe vera„. Solltest du das lesen, kaufe das Produkt nicht. Das getrocknete Pulver rühren viele Hersteller mit Wasser wieder an. Dadurch entsteht wieder ein Gel oder Saft. Das erkennst du eben nur am Wasseranteil auf dem Etikett. Mit dem frischen Produkt oder hoher Qualität hat das alles nicht mal mehr ansatzweise etwas zu tun.

Bio-Qualität und handverlesen – das Beste aus der Aloe Barbadensis Miller

Auf Bio-Zertifikate zu achten, ist ein guter Weg, um natürliche Produkte zu finden. Ehrliche Hersteller lassen ihre Produkte nicht nur analysieren, sondern veröffentlichen auch diese Zertifikate. So kannst Du deutlich erkennen, was an Inhaltsstoffen tatsächlich enthalten ist. Bei handgeschälten Blättern bleibt nichts zurück, was deiner Gesundheit abträglich wäre. Schonendes Filetieren von Hand erlaubt eine perfekte Trennung des Marks von der Rinde. Das garantiert dir, dass du wirklich ein reines Gel und einen sauberen Saft erhältst. Wichtig ist auch, dass das Gel vor Ort sofort gekühlt und verarbeitet wird. „Made in Germany“ ist dabei ausnahmsweise mal kein Qualitätsmerkmal. Denn die Aloe vera wächst nicht in Deutschland, benötigt also einen langen Transport vor der Verarbeitung.

Die Verarbeitung macht den Unterschied – Direktsaft versus erhitzte Konzentrate

Auch die Verarbeitung des Gels ist ein Qualitätsmerkmal. Kaltgepresstes Aloe vera Gel behält so gut wie alle Inhaltsstoffe. Bei Erhitzung dagegen gehen nahezu alle Inhaltsstoffe verloren.14

Konzentrate standen unter Wärmeeinfluss und haben daher im Prinzip keine wertvollen Inhaltsstoffe mehr. Kaufe daher zur Einnahme nur Direktsaft. Konservierung ist für Aloe vera Produkte erforderlich, da führt kein Weg dran vorbei. Den Unterschied macht eben nur das „wie“. Sanftes Pasteurisieren erhält die Aloverose und ist damit chemischen Konservierungsstoffen vorzuziehen. Noch besser ist eine Stabilisierung und Konservierung mit natürlichen Methoden.

Die Aloe Barbadensis Miller ist seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen eine beliebte Heilpflanze. Um ihre ganzen Inhaltsstoffe genießen zu können, benötigst Du Produkte bester Qualität. Nur dann sind sie der frischen Pflanze ähnlich. Probiere die hochwertigen Aloe vera Gels und Säfte aus – sie sind bestimmt auch eine Wohltat für Dich.

Quellen für Informationen zu Aloe Vera:

12vgl. Dr. Hänsel, Rudolf u.a.: Hagers Handbuch der Pharamzeutischen Praxis, 5. Auflage, Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH, 1992, S. 212, 213

14vgl. Bader, Helena: Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie
Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Bayerische Julius-Maximilians-Universität, Würzburg, 2004, https://www.akademie-zwm.ch/uploads/tx_scpublications/Aloe_vera_2007.pdf, Datenabfrage 04.06.2018

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