Akne – Ursachen erkennen und behandeln

|Akne – Ursachen erkennen und behandeln
Akne – Ursachen erkennen und behandeln

Über die lästige Hautkrankheit Akne

Akne zählt zu den Hautkrankheiten, die den Menschen sicher am längsten bekannt sind und deren Diagnose und Therapie aber nach wie vor ein Problem darstellen. Immerhin ist diese Hautkrankheit immer noch nicht zu 100 Prozent erforscht, zu dem lässt sie sich schwer diagnostizieren und auch die Therapie und Behandlung an sich ist problematisch. Dies liegt weniger daran, dass sie so langwierig ist und meist über mehrere Jahre, wenn nicht sogar ein Leben lang fortgesetzt werden muss, sondern auch daran, weil es so viele verschiedene Ursachen und Verläufe, sowie viele verschiedene Akneformen gibt. Wir empfehlen die Pflege mit reiner Aloe vera.

Wissenswertes rund um Akne

Gleich von Anfang an sollte daher angemerkt werden, dass es sich bei Akne grundsätzlich nicht um die Folge mangelnder Körperhygiene handelt und dass es sich auch nicht um eine Erkrankung handelt, von der nur Jugendliche in der Pupertät betroffen sein können. Diese weit verbreiteten Irrtümer beinhalten nicht einmal medizinisches Halbwissen, sondern sie sind schlicht und ergreifend falsch. Zu dem sorgen sie dafür betroffene Personen zu stigmatisieren, was gerade bei labilen Menschen durchaus zu psychischen Beeinträchtigungen bis hin zum Suizid führen und damit fatale Folgen für alle Beteiligten und eigentlich auch Unbeteiligten nach sich ziehen kann. Schon aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine solche Krankheit professionell durch einen Dermatologen behandeln oder zumindest durch ein versiertes Kosmetikstudio und den eigenen Hausarzt im Blick behalten zu lassen. Darüber hinaus können betroffene Patienten natürlich auch selbst viel tun, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und den Verlauf so harmlos wie möglich zu halten, so dass auch die gefürchtete Narbenbildung ausbleiben kann. Ein sehr milde und konsequente Pflege der Hau ist ebenso wichtig, wie genügend Schlaf, ausreichend frische Luft und eine gesunde Ernährung. Nikotin sollte bei Hautproblemen immer vermieden werden, denn durch die in den Zigaretten enthaltenen Giftstoffe, werden sowohl die Schwere als auch die Dauer der Erkrankung negativ beeinflusst. Das Gleiche gilt analog für zu viel Alkohol, wobei sicher nichts gegen ein Glas Wein oder ein Glas Sekt bzw. ein Bier einzuwenden ist. Allerdings gilt auch hier: Bitte in Maßen und nicht in Massen!

Das Krankheitsbild von Akne

Grundsätzlich ist an dieser Stelle zu bedenken, dass die Bezeichnung Akne keine spezifische Hautkrankheit bezeichnet, sondern dass es sich bei dieser Benennung um eine Sammelbezeichnung für eine – wenn man so möchte – Krankheitsgruppe handelt. Dabei geht es hier um Erkrankungen der Haarfolikel und der Talgdrüsen, wobei es durchaus vorkommen kann, dass nur das eine oder das andere betroffen ist. Hier spielt auch das Stadium der Krankheit eine große Rolle, denn während eine frühzeitig erkannte Akne gut behandelt werden kann, besitzt sie natürlich auch das Potenzial zu einem akuten Verlauf, wenn eben diese frühzeitige Erkennung und korrekte Diagnose ausbleibt. Hier besteht dann das Risiko, dass im späteren Krankheitsverlauf verschiedene so genannte Sekundäreffloreszensen auftreten, zu denen vor allem die bekannten Formen der Pusteln, Pickel und Knoten gehören, die durchaus auch bis in tiefere Hautschichten reichen können, aber nicht müssen. Welche Partien betroffen sind und in welchem Maße hängt wiederum vom Krankheitsstadium, dem Krankheitsverlauf und der Akneart ab, da nicht jede Akneform gleich verläuft. In der Regel wird aber immer eine Beteiligung bzw. Betroffenheit der Talgdrüsen der Fall sein, zu der dann noch die Betroffenheit der Vellushaarfolikel und der Terminalfolikel kommen kann. Zu dem treten die Krankheitsbilder meist vor allem im Gesicht, am oberen Abschnitt der Brust und des Rückens sowie am Hals auf.

Epidemiologie von Akneformen

Das Krankheitsbild der Akne ist der Menschheit bereits seit dem beginnenden Altertum (und sicher auch darüber hinaus) bekannt, denn immerhin zählt diese Krankheit zu den Hauterkrankungen, die weltweit am häufigsten vorkommen. Derzeit leiden statistisch gesehen etwa 70 bis 90 Prozent aller Jugendlichen unter dieser Hautkrankheit, wobei die Dunkelziffer weitaus höher sein dürfte, denn natürlich geht nicht jeder Betroffene zum Arzt und bei einer leichten Akneform ist dies auch nicht möglich, denn sie lässt sich mit natürlichen Produkten und unter Betreuung einer guten Kosmetikerin sehr gut selbst behandeln. Statistisch relevant sind also nur Personen, die unter sehr auffallenden oder schmerzhaften Veränderungen des Hautbildes leiden und eine ärztliche Therapie in Anspruch nehmen müssen. Gerade im Teenageralter von 15 bis 18 Jahren tritt Akne besonders häufig auf, wobei aber auch angemerkt werden sollte, dass natürlich nicht nur Jugendliche von dieser Hautkrankheit betroffen sind, sondern sich Akne vom Säuglingsalter bis hin zum fortgeschrittenen Erwachsenenalter entwickeln kann. Die Gründe, auf die weiter unten noch eingegangen wird, sind dabei sehr vielfältig und lassen sich meist auch nur durch eine längerfristige Behandlung, andauernde Beobachtung und am besten auch durch das Führen eines Krankheitstagebuchs ermitteln. Immerhin kann auch die Ernährung, das Alltagsleben sowie der eine oder andere sonstige Stressfaktor für die Aknebildung verantwortlich sein oder diese begünstigen. Darüber hinaus sollte auch bedacht werden, dass natürlich auch eine spontane Rückentwicklung der Akne bis zum vollständigen Abklingen der Symptome erfolgen kann, wenn die Pupertät überstanden ist. Trotzdem sollte man sich als Patient darauf natürlich nicht verlassen, denn um so schwerwiegender der Verlauf ist, um so wahrscheinlicher ist auch die Narbenbildung, von der immerhin 2-7 Prozent der Patienten betroffen sind. Es ist also immer sinnvoll, bei einem akuten Verlauf, einen Arzt aufzusuchen und die Gründe für die Hautkrankheit diagnostizieren zu lasse, sowie diese dann auch zu beheben. Zu dem kann eine entwicklungsbedingte Akne auch über das 25. Lebensjahr hinaus bestehen bleiben. Weiterhin benötigen 10 bis 30 Prozent aller betroffenen Patienten eine medikamentöse Behandlung, um Spätfolgen in Form von unschönen Narben auszuschließen.

Die Ursachen von Akne

Die Ursachen von Akneerkrankungen sind dabei mindestens so vielfältig wie das Krankheitsbild selbst, wobei aber gleich von Anfang an klarzustellen ist, dass diese Hautkrankheit ihre Ursache definitiv nicht in einer mangelnden Körperhygiene hat. Meist hat die Akne ihre Ursache in einer Veränderung des Körperstoffwechsels, so dass sie prinzipiell in jedem Lebensalter auftreten kann. Auch ist die Ursache von der Akneart abhängig, so dass keine allgemeingültige und spezifisch für jeden Fall zutreffende Ursache festgemacht werden kann. Hier bedarf es der Vorstellung des Patienten beim Dermatologen, da nur der Hautarzt in der Lage ist, an Hand verschiedener Tests, Abstriche und sonstiger Untersuchungen den Grund der Erkrankung festzumachen oder aber auch diverse Gründe auszuschließen. So kann weiterhin auch eine Veränderung im Hormonhaushalt an der Aknebildung beteiligt sein. Wichtig für eine erste Bestimmung möglicher Ursachen ist daher das Auftreten der Erkrankung nach Lebensalter, wobei man zwischen einer so genannten endogenen Akneform und einer exogenen Akneform unterscheidet. Konkret bedeutet dies: die Erkrankung kann innere und äußere Ursachen haben. Weiterhin können Ursachen danach bestimmt werden, ob die Erkrankung bei einem Neugeborenem, einem Kind in der Vorpupertät oder bei einem Erwachsenen auftritt. Tritt eine endogene Akneform beispielsweise im präpupertären Alter, also im fortgeschrittenen Erwachsenenalter auf, so kann häufig davon ausgegangen werden, dass die Ursache in einer Stoffwechselerkrankung zu suchen ist.

Symptome von Akne

Die Symptome einer Akneerkrankung sind grundsätzlich vielfältig und auch von der betreffenden Akneform abhängig, wobei aber immer eine Bildung von
– Entzündungen der Talgdrüsen und ggf. der Haarfollikel,
– Entzündung der oberen Hautschichten,
– Pusteln,
– Pickel (oft auch vereitert) und
– Knötchen in der Haut zu beobachten sind.
Weiterhin kann es je nach Krankheitsform und Krankheitsverlauf auch zu mehr oder minder schweren Begleitformen und Nebenerkankungen kommen, so dass auch ein Auftreten von Druckempfindlichkeit bis hin zu Druckschmerzen, Schwellungen, Juckreiz und tieferen Entzündungen nicht ausgeschlossen werden kann. Gerade Entzündungen sollten dabei immer hautärztlich behandelt werden, da hier schwere Verlaufsformen und weitere schwerwiegendere Nebenerkrankungen, wie beispelsweise Kopfschmerzen, Schwellungen der Lymphknoten (hier vor allem bei Betroffenheit der Halspartie), Fieber und Vergiftungen bis hin zu schwererer Sepsis – also einer Blutvergiftung – nicht ausgeschlossen werden können. Auch kann es zu so genannten Schmierinfektionen kommen, wenn Pickel und Pusteln mit unsauberen Händen geöffnet werden oder wenn nach dem Öffnen der – meist eitrigen – Pusteln keine ausreichende Hygienemaßnahmen im Sinne des Waschens und desinfizierens der Hände getroffen werden. Diese Gefahr besteht zu dem vor allem dann, wenn die Ursache der Akne in einem Bakterienbefall zu suchen ist bzw. wenn dieser nicht vollständig ausgeschlossen wurde. Darüber hinaus kann Akne natürlich immer mit einer Narbenbildung verbunden sein. Weiterhin kommt oft die Gefahr psychischer Erkrankungen hinzu, wenn betroffene Patienten unschönen Anfeindungen bis hin zum Mobbing durch ihr soziales Umfeld ausgesetzt sind.

Diagnose von Akne

Um eine korrekte Diagnose stellen zu können, muss natürlich immer eine Vorstellung beim Dermatologen erfolgen, denn nur aus der Lektüre von Schriften bis hin zu wissenschaftlichen Fachtexten ist eine korrekte Diagnose der jeweiligen Akneerkrankung und der Verlaufsform nicht möglich, erst Recht nicht die Kenntnisnahme der Ursache. Neben einer ausgiebigen Betrachtung der Ausprägung des – bisher vorhandenen – Krankheitsbildes und der Patientenbefragung bzw. der Befragung der Erziehungsberechtigten bei Kleinkindern und Kindern, muss der Arzt hier in der Regel verschiedene Behandlungsformen ausprobieren, um die korrekte Diagnose stellen zu können. Darüber hinaus sollten natürlich auch verschiedene Hauttests und Abstriche durchgeführt werden, um die Ursache der Hautkrankheit korrekt bestimmen zu können. Dies ist meist nur unter Beteiligung eines medizinischen Fachlabors möglich. Hier sollten sich Patienten und Angehörige auch nicht wundern, wenn die Diagnosen des Arztes während der Therapie geändert bzw. angepasst werden. Dies hat nichts mit mangelnder Fachkenntnis des Mediziners zu tun, sondern liegt schlicht und ergreifend darin, dass die genaue Ursache der Akne meist nicht im ersten Schritt durch bloßes Anschauen ermittelt und somit auch keine Sofortdiagnose gestellt werden kann. Meist ist nach der ersten Sitzung nur klar, dass es sich um Akne handelt, wobei dann durch Ausschlussverfahren ermittelt werden muss, welche Therapie- und Behandlungsform am besten anschlägt und die optimalsten Erfolge zeigt.

Behandlungsmöglichkeiten von Akne

Somit ist schon ersichtlich, dass für die Behandlung einer Akneerkrankung meist verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wobei in Anlehnung an die Testergebnisse und natürlich an die Stärke und das Stadium der Hautkrankheit durch Ausschlussverfahren die optimale Variante ermittelt werden muss. So kann die Therapie angefangen von einer Umstellung der Pflegeprodukte und Pflegemaßnahmen bei leichter Akne in der Pupertät bis hin zu einem stationären Aufenthalt und der Gabe von hochdosierten Antibiotika bei einer Sepsis reichen. Die Behandlung der Erkrankung wird sich aber in jedem Fall an der bis dahin bekannten Pathogenese orientieren, wobei folgende Wirkstoffe, Präparate und sonstige Mittel in Frage kommen:
– Alpha-Hydroxy-Säure(n),
– Antibiotika,
– Benzoylperoxid, das auch kurz als so genanntes BZO bezeichnet wird,
– Hormone, wenn der Patient weiblich ist,
– Linolsäure,
– Retinoide,
– Isotretinoin (in systemischer Form),
– Lichttherapie,
– Zink und Zinkverbindungen,
– Salicylsäure, sowie
– Autovakzine.
Darüber hinaus besteht natürlich immer auch die Möglichkeit, mit natürlichen oder naturverbundenen Mitteln und Präparaten zu arbeiten oder die Behandlung und Therapie auf diese Weise zu unterstützen. Um das richtige – kosmetische – Präparat zu finden und eine individuell abgestimmte Köperpflege als unterstützende Maßnahme zu entwickeln, empfiehlt sich immer die Beratung durch eine versierte Kosmetikerin oder aber die weiterführende Betreuung durch den behandelnden Dermatologen, denn eine Aknebehandlung gehört grundsätzlich immer in professionelle Hände und sollte nie im Alleingang durchgeführt werden. Hier gilt auch der Grundsatz: Finger weg von vermeintlich tollen Tipps auf Youtube & Co. denn mit diesen “Methoden” kann eine bestehende Akne mitunter auch noch verschlimmert werden.

Die Behandlung von Akne mit Aloe vera

Sinnvoll ist dagegen eine Behandlung mit beruhigenden, kühlenden und vor allem desinfizierenden Mitteln, die zu dem eine heilende und gut pflegende Wirkung besitzen. Dabei kann beispielsweise auf diverse Pflanzen und Heilpflanzen verwiesen werden, wobei natürlich auch diese in ihrer Wirkung und Verträglichkeit per Versuch getestet und unter ärztlicher bzw. hautärztlicher oder zumindest kosmetischer Betreuung angewendet werden sollten. Eine gute Möglichkeit der Pflege sensibler Haut bieten dabei Präparate mit Inhaltsstoffen aus der so genannten echten Aloe, die auch besser als Aloe vera bekannt ist. Diese Pflanze besitzt eine entzündungshemmende und immunfördernde und Wirkung, so dass sie in zahlreichen kosmetischen Produkten in Form des Aloe vera Gels zur Anwendung kommt und in der Regel auch von Patienten mit Akneerkrankungen gut vertragen wird. Dabei kann ein pures und direkt verarbeitetes Aloe vera Gel durchaus als hilfreich bei Hautproblemen wie Akne bezeichnet werden. Wir empfehlen hier immer die Kombination aus Aloe Vera Saft und Gel, so dass zur Reinigung von innen und zur Entzündungshemmung von außen unterstützt wird.

Gehen Sie wie folgt vor:
1. 14 Tage Kur mit dem Saft (2 x 20 ml pro Tag, morgens und abends), danach noch 3 Wochen 20 ml täglich (ca. 2 Flaschen 500 ml)
2. Die entsprechenden Stellen 2-3 mal am Tag dünn mit Aloe Vera Gel einreiben

Profi-Tipp: Arbeiten Sie mit unserem Cleaner-Set und reinigen Sie insbesondere abends Ihr Gesicht zunächst mit dem Aloe vera Reinigungsgel und anschließend mit mit dem Aloe vera Gesichtstonic, das Sie auf ein Wattepad sprühen und dann kräftig den restlichen Schmutz von der Haut wischen. Danach dann das Gel oder eine unserere Aloe Vera Cremes auftragen.

Aber auch ein Aloe vera Gel bzw. ein Aloe vera Saft kann natürlich keine Wunder vollbringen, sondern ist in seiner Wirksamkeit sehr auf die Mithilfe des zu Behandelnden (Lebensweise) angewiesen. Eine regelmäßige Anwendung der Präparate – oft sogar über einen langen Zeitraum hinweg – ist daher eine unverzichtbare Voraussetzung für eine lange und anhaltende Wirkung sowie eine Besserung der Hautprobleme.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel wurde nach bestem Gewissen und Wissen recherchiert und widergegeben. Er enthält nur allgemeine Hinweise und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Anwendung mit Aloe vera ist als Pflegetipp zu betrachten und nicht als Heilmittel. Den Artikel bitte auch nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwenden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen oder eine individuelle Beratung durch Fachexperten ist leider nicht möglich.

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